Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Konfitüre

Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Konfituere

Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Konfitüre

Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Konfituere

Zutaten für 4 Gläser mit 250 ml Fassungsvermögen

  • 500 g Rhabarber
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Vanillestange
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Pck. Gelierhilfe 2:1 (z. Bsp. Gelfix von Dr. Oetker)

Den Rhabarber und die Erdbeeren putzen. Den Rhabarber von den Fasern und die Erdbeeren vom Grün befreien. Faule Früchte aussortieren. Die Erdbeeren halbieren oder vierteln und den Rhabarber in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Das Mark der Vanillestange auskratzen.

Rhabarber, Erdbeeren, Vanillemark und die ausgekratzte Stange mit dem Gelierzucker und der Gelierhilfe miteinander vermengen und ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Dann die Mischung in einen Topf geben und 4 min kochen lassen. Dann in sterilisierte Gläser abfüllen und beschriften.

 

Warum verwenden wir Gelierhilfe?

Für das Gelieren einer Marmelade oder Konfitüre ist der Pektingehalt der Früchte wichtig. Je höher der Pektingehalt der Früchte ist, desto weniger Geliermittel benötigt man. Am meisten Pektin haben die Früchte kurz bevor sie ganz reif sind, dann geliert die Marmelade am besten.

  • Früchte, die wenig Pektin enthalten, sind zum Beispiel Bananen, Erdbeeren, Holunderbeeren, Kirschen, Mangos und Rhabarber.
  • Einen hohen Pektingehalt haben Zitrusfrüchte, Äpfel, Quitten, Johannisbeeren oder Stachelbeeren.
  • Dazwischen liegen mit einem mittleren Pektingehalt Aprikosen, Pflaumen, Mirabellen, Pfirsiche, Nektarinen, Brombeeren und Himbeeren.

 

Welche Gläser sollte man verwenden?

Es gibt mehrere Möglichkeiten.

  1. Erdbeer-Rhabarber-Vanille-KonfituereWeckgläser sind Gläser mit Bügelverschluss und Gummi. Diese eignen sich sehr gut zum Einkochen. Nach dem Abfüllen muss man diese Gläser auf den Kopf stellen. Der Gummi im Deckel verhindert zwar das Auslaufen der Konfitüre, aber richtig luftdicht ist das Glas nicht verschlossen. Nach dem Umdrehen des Glases befindet sich zwischen Konfitüre und Boden des Glases ein kleines Polster aus warmer Luft unter Normaldruck. Deswegen darf man die Konfitüre auch nur 2 cm bis unter den Rand ins Glas füllen. Nun kühlen Glas und Konfitüre ab. Durch das Abkühlen des Luftpolsters entsteht ein Unterdruck im Glas und der äußere Luftdruck preßt den Deckel fest und luftdicht auf das Glas. Wenn man das Glas nicht umdreht, entweicht der Unterdruck durch das Gummi. Nun kann man bei manchen Weckgläsern sogar den Bügelverschluss entfernen.
  2. Ich verwende immer Twist-Off-Gläser (kennt ihr von fast allem was man in Gläsern im Supermarkt kaufen kann, wie eingelegte Gurken, Babynahrung, Würstchen etc.) mit Schraubverschluss, weil sie praktischer sind. Der Inhalt bleibt haltbar, weil sich im Glas ein Unterdruck bildet wie bei den Weckgläsern. Ihr hört 1-2 Stunden nach dem Einfüllen ein leichtes PLOP, wenn sich der Deckel ins Glas drückt. Das gleiche PLOP solltet ihr hören, wenn ihr das Glas wieder öffnet. Twist-Off-Gläser muss man anders als Weckgläser nach dem Befüllen nicht auf den Kopf stellen, da sie durch den Drehverschluss luftdicht schließen.

 

Wie sterilisiert man die Gläser?

Ich wasche die Gläser ordentlich aus und stelle sie dann unbefüllt bei 120°C für 15 min in den Backofen. Gummis und Deckel sollte man für 5 min in kochenden Wasser geben, damit sie im Ofen nicht austrocknen.

Erdbeer-Brötchen

 

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